Betrügereien im Urlaub

Die Masche ist mittlerweile international die gleiche: An einer bekannten Sehenswürdigkeit werden Touristen auf dem Weg dorthin abgefangen und es wird ihnen erklärt, dass die Kirche, der Palast, der Tempel oder was auch immer heute geschlossen ist. Meist wird ein nationaler Feiertag vorgeschoben, dann aber gleich erklärt, dass man eine Alternative hat, nur wenige Fahrminuten entfernt und die Fahrt auch nur 1 Euro kostet. Immer wieder fallen Touristen darauf herein, und enden natürlich nicht in einer anderen Sehenswürdigkeit, sondern meisten in einem Laden, der ihnen Kleider oder Souvenirs verkaufen will.

Keine Spiele auf der Straße
Gerade in europäischen Ländern, aber auch in Südamerika gibt es noch immer die Hütchenspieler. Um diese sollte man einen großen Bogen machen. Das gilt auch für alle anderen angeblichen Gewinnspiele. Selbst bei Darbietungen von Künstlern muss man aufpassen, denn nicht selten nutzen Taschendiebe die Menschenmenge, um unbeobachtet eine Geldbörse zu entwenden. Rucksäcke am besten vorne tragen, Umhängetaschen sollten einen Reißverschluss haben. Ein weiterer Rat ist, Bargeld und Kreditkarten nicht zusammen aufzubewahren und den Pass im Hotelsafe aufzubewahren – eine Kopie reicht völlig.

Taxi fahren
Taxifahrer versuchen überall auf der Welt sich um die Benutzung des Taxameters zu drücken und es gelingt nicht immer, sie vom Gegenteil zu überzeugen. Am besten vorher im Internet sich über durchschnittliche Fahrtpreise informieren und beim Taxi schauen, ob es eine Lizenz hat. In vielen Ländern kann man Taxis auch per App rufen, da ist das Taxameter quasi in der Software eingebaut. Und schließlich kann man auch im Hotel nachfragen, ob es eine Taxizentrale gibt.